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Dokumentation und Feature

Mitteldeutscher Rundfunk
Dokumentation und Feature
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  • Dokumentation und Feature

    Das Unbekannte, göttliche Stimmen und Lusofones

    2026-06-17 | 1 h 54 min.
    Folk aus Irland und England mit Clare Sands, Blowzabella, Alison Cotton und The Breath. Grit Friedrich erinnert an Suba, sowie an José Afonso und sprach mit Susanne Ansorg über „Das Unbekannte“ beim montalbâne Festival.

    Titelliste:
    Clare Sands - Carry my song
    Fatoumata Diawara - Denko
    Angel’s Breath - Praia do ventu eternu
    José Afonso feat. Luís Represas - Agora
    José Afonso - Escandinávia Bar - Fuzeta
    Neta Elkayam - Ya Latif
    Muslim Shaggan - Dilri Lutti
    José Afonso feat. Janita Salomé - Tarkovsky
    Slavyk - Ojciec sarkazm matka ironia
    The Breath - Letters From Long Kesh
    Blowzabella - Strange News
    Alison Cotton - Sprigs of Heather
    Kitka - Veni Sancte Spiritus
    Kitka - Gelino
    The Fine Hand - Saro Reel/Splendid Isolation
    Nouruz und ARS CHORALIS COELN - Sia laudato San Francesco
    Saad Mahmood Jawad & Nouruz Ensemble - Philotheia
    Chronos - Music of the Kyiv Rus’- Kontakion for the departed
    The Fine Hand - Bonnie annie
    Mariana Sadovska & Vesna - You should live!
    Sakîna Têyna - Xewn
    Pulsar Trio - Böig
    Bändi - Vaaralliset huulet
    Bändi - Satumaa
    Dobranotch - In the pines
    Anna Margolina - Di goldene pave
    Christine Zayed & Piers Faccini - Animal
    Clare Sands - They Tried to Bury Us
  • Dokumentation und Feature

    SPUTNIK Soundcheck vom 16.06.

    2026-06-16 | 1 h 1 min.
    Für den SPUTNIK Soundcheck fischt unsere Musikredaktion regelmäßig die beste neue Musik aus dem Netz und stellt euch neue Acts vor. Diese Woche mit Brockhoff, Coach und Autorin Saskia Rienth-Hinkelmann & Paula Rieck.
  • Dokumentation und Feature

    Evangelischer Gottesdienst aus Pforta

    2026-06-14 | 59 min.
    Aus der Landesschule Pforta bei Naumburg kommt am 14. Juni der evangelische Gottesdienst, den Schüler und Schülerinnen in der Klosterkirche gestalten.
  • Dokumentation und Feature

    Eigentlich friedlich – Harald Meller über die Evolution der Gewalt

    2026-06-13 | 24 min.
    Kriege – so hat man den Eindruck – muss es schon immer gegeben haben. Die aktuellen Nachrichten oder der kurze Blick ins Geschichtsbuch scheinen das zu bestätigen. Doch stimmt das überhaupt? Tatsächlich haben Anthropologen und Archäologen in den letzten Jahrzehnten eine ganz andere Sicht ans Tageslicht gebracht. "Der Mensch ist von Natur aus freundlich", erklärt der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller. In den hunderttausenden von Jahren der Altsteinzeit, als die Menschen in kleinen Gruppen als Jäger und Sammler durch die Graslandschaften streiften, lebten sie friedlich miteinander. Sie freuten sich, wenn sie auf andere Gruppen trafen und dabei Geschichten und Geschenke austauschen konnten.

    Doch seit wann und warum ist unsere Spezies dann derart gewalttätig geworden? Darum geht es in dem spannend zu lesenden Buch von Harald Meller, dass er zusammen mit dem niederländischen Evolutionsbiologen und Verhaltensforscher, Carel von Schaik und dem Wissenschaftsjournalisten Kai Michel geschrieben hat. "Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen", so der Titel, erschienen bei DTV. Und anders als man vermuten könnte, hat das Buch eine durchaus positive Botschaft. Wenn nämlich Kriege nichts Naturgegebenes sind, sondern ein Ergebnis einer späteren, kulturellen Entwicklung, dann könnte es uns auch eines Tages gelingen, sie abzuschaffen, so Harald Meller im Gespräch mit MDR-Redakteur Stefan Nölke. Ein bisschen Balsam in diesen kriegerischen Zeiten!

    Verfügbar bis 13. Juni 2027
  • Dokumentation und Feature

    MDR KULTUR trifft Dominik Intelmann

    2026-06-13 | 45 min.
    Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz ist der bundesweit erste Erinnerungs- und Bildungsort, der die Perspektive der Opfer von rassistischer Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Vor 15 Jahren, am 4. November 2011 enttarnte sich die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, kurz NSU, selbst. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen sich, Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht der Polizei und wurde 2018 vom Oberlandesgericht München als Mittäterin zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Im Herbst 2026 entscheidet sich, wie viele Restjahre sie noch verbüßen muß. Zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSU zehn Menschen, neun davon aus rassistischen Motiven. Wie soll der NSU-Komplex aufgearbeitet, wie angemessen an die Opfer erinnert werden? Im vergangenen Jahr, am 25. Mai 2025, wurde in Chemnitz „Offener Prozess - Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen“ eröffnet, um diesen Fragen nachzugehen. Neben einer umfangreichen Ausstellung werden Filmreihen, Lesungen, Vorträge und Workshops angeboten. Im Rahmen sogenannter „Critical Walks“ können Besucher soziale und politische Räume erkunden, in denen rechte Dominanz damals ungestört wirken und der NSU unentdeckt agieren konnte. Dominik Intelmann, der den Forschungsbereich verantwortet, versucht in einem Oral History Projekt zu den sogenannten Baseballschlägerjahren noch einmal die langen Linien, die rechtsautoritäre Dynamik in Chemnitz und Umgebung nachzuzeichnen, um zu rekonstruieren, wie es zu den NSU-Morden kommen konnte. Seit Ende Mai läuft eine neue Studie. Der Begriff Baseballschlägerjahre beschreibt den extremen Anstieg rechter, rassistischer Gewalt in den 1990er-Jahren. Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz kooperiert mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit der TU Chemnitz. Ein zugängliches Archiv soll aufgebaut werden, daß gezielt die Lücken der offiziellen Erinnerungskultur füllt und den Fokus auf die reale Erfahrung von Betroffenen rechter Gewalt in Südwestsachsen legt. Der Bundestag hat die Förderung des Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz für das Jahr 2026 mit Haushaltsmitteln in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt. Eine langfristige Finanzierung ab dem kommenden Jahr noch vage.
    In Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, wurde Dominik Intelmann 1981 geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 2011 Philosophie an der TU Chemnitz und bis 2017 Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt/ Main. Derzeit arbeitet Dominik Intelmann an seiner Promotion zu den Themen: Orte des Kontrollverlustes, Orte der Handlungsfähigkeit: Zur Geographie von Subjektivierungsformen am Beispiel von Chemnitz und Leipzig.

    Moderation Karoline Knappe
    Redaktion: Angelika Zapf
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