Am 1. April 1991 wird der Treuhand-Chef Detlev Rohwedder erschossen. Die "Rote Armee Fraktion" bekennt sich zu der Tat, die der letzte Mord der Linksextremisten bleibt. Der Fall wurde nicht aufgeklärt, die Täter sind bis heute unbekannt.
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Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":
00:05:57 - Deutschlandfunk Nova-Reporterin Grit Eggerichs erinnert an den 1. April 1991, als Rohwedder durch drei Schüsse ermordet wurde
00:11:12 - Der Autor Sven Frotscher hat die "geheimen Rohwedder-Briefe" veröffentlicht und beschreibt die Person des Chefs der Treuhandanstalt
00:24:43 - Die Historikerin und Terrorismusexpertin Petra Terhoeven erläutert, wer und was sich hinter der 3. Generation der RAF verbirgt
00:40:55 - Dierk Hoffmann, Historiker vom Institut für Zeitgeschichte in Berlin, beschäftigt sich mit der Arbeit der Treuhandanstalt
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Deutscher Herbst 1977: Entführung von Hanns Martin Schleyer
Deutscher Herbst 1977: Die Entführung der Landshut
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Korrektur
In einer früheren Version dieser Folge wurde gesagt, dass der von der RAF ermordete Gerold von Braunmühl Siemens-Manager war. Das ist nicht korrekt. Gerold von Braunmühl arbeitete als Diplomat im Auswärtigen Amt. Der Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts wurde ebenfalls von der RAF ermordet. Außerdem wurde gesagt, die Treuhandanstalt verwaltete Millionen Quadratkilometer Forst und Landwirtschaft. Das ist falsch – es handelte sich um Millionen Quadratmeter. Wir haben die Folge daher an diesen Stellen korrigiert.
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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In dieser Folge mit:
Moderation: Markus Dichmann
Autorin: Grit Eggerichs
Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Gesprächspartner: Sven Frotscher, Autor
Gesprächspartnerin: Petra Terhoeven, Historikerin und Terrorismusexpertin
Gesprächspartner: Dierk Hoffmann, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in Berlin