86 avsnitt
- Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem
der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das
Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über
eine Million Mal. Jetzt ist der »Shootingstar der deutschen Literatur«,
wie der Spiegel schrieb, zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt Caroline Wahl, wie sie aus Frust über ihre Arbeit in
einem Verlag in Zürich ihren ersten Roman schrieb – in nur drei Monaten,
abends und am Wochenende. Sie berichtet von der Resonanz auf die ersten
Seiten, von der Auktion um das Manuskript, von ihrem kometenhaften
Erfolg und von Lesereisen durch kleine Städte, von einsamen Hotelzimmern
und Stofftieren als Begleitern unterwegs. Es geht um das Schreiben als
Sprung in andere Lebensrealitäten, um die jungen Frauen in ihren
Romanen, die sich unter schwierigen Bedingungen behaupten müssen, und um
die Frage, warum gerade sie solche Figuren erzählt, obwohl sie selbst
aus einer behüteten Familie stammt.
Caroline Wahl spricht über Erfolg und die Angst, ihn wieder zu
verlieren, über Öffentlichkeit und die Zuschreibungen, die mit ihr
einhergehen, über ihre Liebe zur Mathematik und über ihren neuen Roman:
die Geschichte einer jungen Hochstaplerin, die mit wechselnden
Identitäten durch soziale Welten driftet.
Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren, wuchs in Schriesheim bei
Heidelberg auf und lebt heute in Kiel. Ihre Mutter war
Grundschullehrerin, ihr Vater Chirurg. Früh fand sie über das Lesen zur
Literatur; später arbeitete sie in Verlagen. Ihr neuer Roman 1999 Meter
über dem Meer erscheint am 26. August 2026 bei Rowohlt.
Nach 2 Stunden und 58 Minuten beendet Caroline Wahl das Gespräch, denn
das darf bei Alles gesagt? nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Svenja Heinrichs, Sophie Hübner, Vincent Mank, Hannah
Schraven,
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
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Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in
ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird
immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie
Demokratien ins Wanken geraten. 2026 hat sie ein Buch zur Weimarer
Republik veröffentlicht, in dem sie von der jungen Demokratie und deren
Fall in den Nationalsozialismus erzählt. Jetzt ist Katja Hoyer zu Gast
im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erklärt sie, welche Lehren wir heute aus der Weimarer
Republik ziehen können – und welche nicht. Sie erzählt, wie politische
Radikalisierung nicht im Abstrakten, sondern im Alltag beginnt, und
fragt, warum Menschen, die vorher eher unpolitisch waren, sich
autoritären Bewegungen zuwenden. Ihr Buch »Weimar: Glanz und Grauen der
deutschen Geschichte« berichtet auch anhand der Tagebücher des Weimarer
Bürgers Carl Weirich von diesen Prozessen.
Katja Hoyer spricht auch über das Thema, mit dem sie international
bekannt wurde: ihre Forschung zur DDR. Sie selbst ist 1985 in der
ehemaligen Wilhelm-Pieck-Stadt Guben in der DDR geboren. Ihr Vater war
Offizier in den Luftstreitkräften der NVA und Elektroingenieur, ihre
Mutter Lehrerin. Sie berichtet von ihrer Schulzeit in Brandenburg, von
ihrem »Dickschädel«, der ihr schon als Schülerin Ärger einbrachte, und
davon, wie sie sich mit Harry Potter und BBC-Hörspielen selbst Englisch
beibrachte. Heute lebt und schreibt sie in Großbritannien. Und berät
König Charles in britisch-deutschen Fragen.
Katja Hoyers Buch »Beyond the Wall«, in Deutschland 2023 unter dem Titel
»Diesseits der Mauer« erschienen, wurde in ihrer Wahlheimat viel gelesen
und in Deutschland kontrovers diskutiert. Im Podcast spricht sie über
ihre Methode, Geschichte nicht als Abfolge politischer Ereignisse,
sondern über die Lebenswirklichkeiten einzelner Menschen zu erzählen –
und warum das mitunter Diskussionen auslöst.
Nach 5 Stunden und 31 Minuten beendet Katja Hoyer das Gespräch, denn das
darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
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Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin.
Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr
Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr
benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und
jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast.
Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist
in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische
Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach
West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste
Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem
Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt,
von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung
»Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit
dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der
Verdienstorden des Landes Berlin verliehen.
Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren
Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus
– und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn
ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende
Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den
1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in
den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen
Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde.
Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn
das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
(Freie Mitarbeit)
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Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer
Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie
funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie
wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia
Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre
Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber,
ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos
begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe
sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die
sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden
wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich
für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die
Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken.
Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor
auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in
vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend
und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen
sieht.
Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der
Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein
Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des
Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr
vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr
Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift
sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst
lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie
das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
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Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
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erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.
2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
groß war.
Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
warum er selbst sich lieber zurückhält.
Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
mögen.
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
ausgezeichnet.
Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
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Om Alles gesagt?
Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.
Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.
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