Der Tag

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  • Der Tag

    Fair verteilt? Die große Frage der Gerechtigkeit

    2026-04-13 | 53 min.
    „Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst, wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden. Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander? Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können?

    Darüber spricht Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin, dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und Autor des Essays „Gerechtigkeit“.

    Podcast-Tipp: ARD Radiofeature
    Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift.

    Ist in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
  • Der Tag

    Wohin geht die Reise? Die Zukunft des Fliegens

    2026-04-09 | 55 min.
    Fliegen verbindet die Welt, treibt die Wirtschaft an und belastet gleichzeitig die Umwelt wie kaum ein anderes Verkehrsmittel. Klimakrise, steigende Kosten, politische Debatten - der Luftverkehr steht unter Druck wie nie zuvor. Doch gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Mobilität weiter. Passagierzahlen steigen, Flughäfen werden weiter ausgebaut, Flugrouten erweitert, in Frankfurt wird der Terminal 3 eröffnet.

    Aber können wir es uns in Zukunft noch leisten, so zu fliegen wie heute? Ist es überhaupt möglich mit grünem Kerosin, neuen Antrieben oder veränderten Flugrouten das CO2-Problem zu lösen? Oder müssen wir den Flugverkehr langfristig rigoros einschränken? Darüber spricht Jessy Trommer in der Sendung mit Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt und dem Volkswirt Eric Heymann vom Institut Deutsche Bank Research. Der Mobilitätsexperte Jens Hilgenberg erklärt außerdem, ob und wie umweltfreundliches Fliegen gelingen könnte.

    Podcast-Tipp: 7 Tage wach

    Zwei Freunde, zwei Meinungen, ein News-Podcast: Die Journalisten Christoph Schrag und Hendrik Schröder diskutieren die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - kontrovers und immer verständlich. Den Überblick behalten und mitreden? Kein Problem. Hier bekommst du die relevantesten Nachrichten und stärksten Debatten. Denkanstöße inklusive. Das alles in schlanken 30 Minuten. Jeden Freitag in der ARD Sounds App.

    https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/
  • Der Tag

    Verzettelt - Der stockende Bürokratieabbau

    2026-04-08 | 53 min.
    Die Politik verspricht immer wieder, unnötige Bürokratie abzubauen. Vier Gesetze hat es dazu bereits gegeben. Die aktuelle Bundesregierung betont besonders, dass wir weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So richtig spürbar ist der Abbau bisher aber nicht. Jede Woche ermahnt wieder ein Unternehmen oder ein Wirtschaftsverband, dass es jetzt mal dringend Zeit wird, Anträge zu beschleunigen und Verordnungen zu vereinfachen.

    Unsere Bürokratie kostet Geld, Zeit und Innovationen. Mittlerweile wird Deutschland als Wirtschaftsstandort abgehängt. Aber woran scheitert der Bürokratieabbau in Deutschland? Und wie erlangen wir das richtige Maß an Anträgen, Kontrollen und Dokumentationen? Darüber spricht unsere Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Politikwissenschaftler Clemens Albrecht und dem Soziologen Berthold Vogel. Und dann schauen wir noch in die Bereiche Bauen und Medizin. Der Architekt Finn Warncke und Matthias Meergans vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen diskutieren mit uns über den stockenden Bürokratieabbau.

    Podcasttipp: Deutschlandfunk - Der Rest ist Geschichte

    Das Römische Reich wäre nicht groß und mächtig geworden ohne Bürokratie. Staaten brauchen Verwaltung - und auch Bürger profitieren davon. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bürokratie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte erst ermöglicht.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4f34c6b871655a55/
  • Der Tag

    Die Macht der Liebe – Wie politisch sind unsere Beziehungen?

    2026-04-07 | 54 min.
    Die große Liebe, der eine Mensch fürs Leben - diese Vorstellung von Beziehung gilt vielen als Ideal. Doch ein Blick zurück zeigt: So selbstverständlich ist das alles gar nicht. Über lange Zeit ging es in Beziehungen weniger um Gefühle als um Sicherheit, Besitz und soziale Ordnung. Erst mit der Moderne wurde Liebe zur Grundlage von Partnerschaft - und die romantische, exklusive Zweierbeziehung zum Maßstab.

    Aber taugt das Ideal heute noch?
    Es darf zumindest bezweifelt werden, dass ein Mensch all unsere emotionalen, sozialen und sexuellen Wünsche erfüllen kann. Und, so sagen Kritikerinnen: Unsere Beziehungen sind geprägt von gesellschaftlichen Strukturen - ungleichen Machtverhältnissen, Besitzdenken, Patriarchat. Wer die Norm nicht hinterfrage, reproduziere diese Strukturen oft unbemerkt.

    (Wie) ginge es also besser? Was macht gute Beziehungen wirklich aus? Sind offene oder polyamore Modelle, die laut Studien an Bedeutung gewinnen, eine Antwort - oder schaffen sie nur neue Probleme?
    Und: Können wir die Welt tatsächlich besser machen durch die Art, wie wir Beziehungen führen? Oder überfordern wir die Liebe damit? Kurz: Sind unsere Beziehungen Privatsache - oder immer auch politisch?

    Darüber sprechen wir mit der Historikerin Ute Frevert, dem Sozialwissenschaftler Stefan Ossmann, der Literatur- und Filmwissenschaftlerin Daniela Holsboer und mit Toni Loh (Professur für Angewandte Ethik).

    Podcast-Tipp: Lisas Paarschitt: Der Beziehungs-Podcast mit Lisa Ortgies

    Lisa Ortgies spricht mit Menschen über Liebe, Sexualität und ihre Beziehungen. Darüber, wie eine Beziehung gut oder besser laufen kann. Aber auch über Affären, Paar-Krisen und auch mal über Trennung.

    https://www.ardsounds.de/sendung/lisas-paarschitt-der-beziehungs-podcast-mit-lisa-ortgies-or-wdr/urn:ard:show:16e20f1b7718b88a/
  • Der Tag

    Versorgung gefährdet? Psychisch Kranke in der Warteschleife

    2026-03-26 | 54 min.
    Wer heutzutage psychotherapeutische Hilfe sucht, braucht gute Nerven. Die Praxen sind voll, lange Wartezeiten üblich. Und gute Nerven haben genau die, die Hilfe brauchen, gerade nicht. Sie sind in Not. Jetzt wollen die Krankenkassen die Kosten im Gesundheitssystem senken und dabei auch das Honorar für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen kürzen. Nicht nur sie wehren sich, auch Patientenverbände warnen. Für gesetzlich Versicherte könnte die Wartezeit noch länger werden und unbehandelte psychische Erkrankungen könnten in der Folge noch teurer werden. Vom Leid der Betroffenen mal abgesehen.
    Welche Gründe gibt es für die Kürzung der Honorare? Welche Folgen drohen für Patienten und Patientinnen? Und welche auf lange Sicht auch für das Gesundheitssystem und für die gesamte Gesellschaft?

    Über diese Fragen spricht Karen Fuhrmann mit Tanja Müller, Vorsitzende des Anna-Freud-Instituts in Frankfurt, mit dem Psychologieprofessor Wolfgang Lutz, mit dem Therapeuten und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Depressionsliga Jürgen Leuther, und mit Miriam Davoudvandi, die mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ etwas für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen tun will.

    Podcast-Tipp: SWR Das Wissen

    Was ist gute Psychotherapie?

    Wer in einer psychischen Krise steckt, kann schnell überfordert sein: Ein paar kurze Coachingsessions oder jahrelange Psychoanalyse auf der Couch? Welche Art von Psychotherapie ist für wen hilfreich? Mehr dazu im Podcast „SWR Das Wissen“ in der ARD Sounds App

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7a1a9510a89eeff9/

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