Leinen los an der ĂberseebrĂŒcke: Die "Cap San Diego", Hamburgs schwimmendes Wahrzeichen, hat die Hansestadt in Richtung Bremerhaven verlassen. An Bord: 56 Crewmitglieder, viele davon Ehrenamtliche, die den 65 Jahre alten StĂŒckgutfrachter sicher durch die Nacht ĂŒber Elbe und Weser in die Lloyd Werft bringen. Was bedeutet es, ein solches Schiff fahrtĂŒchtig zu halten?
Der Hafenkonzert-Podcast begleitet die Reise von Hamburg nach Bremerhaven und schaut in der Werft genau hin. Mehr als 200 Werftpunkte stehen auf der Liste, von der Reinigung des Unterwasserschiffs ĂŒber den Tausch der Propellerabdichtung bis zur Konservierung der Tanks. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro â finanziert mit Fördermitteln des Bundes, der Hamburgischen BĂŒrgerschaft und der Stiftung Hamburger AdmiralitĂ€t. Wann kehrt die "Cap San Diego" zurĂŒck an die ĂberseebrĂŒcke? Was macht das Schiff so besonders â technisch, historisch und fĂŒr die Menschen, die es ehrenamtlich am Leben erhalten?
â Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
đą Geschichte der "Cap San Diego": Vom Liniendienst nach SĂŒdamerika zum Hamburger Museumsschiff
đ Nachtfahrt auf der Elbe: Ablegen an der ĂberseebrĂŒcke und Kurs auf Bremerhaven
âïž Ann-Kathrin Ruess (GeschĂ€ftsfĂŒhrerin "Cap San Diego"-Betriebsgesellschaft): Planung, Kosten und Zeitplan des Werftaufenthalts
â KapitĂ€n Gerd Sietas: Besonderheiten beim Fahren eines 65 Jahre alten Schiffes ohne Bugstrahlruder
đ§ Chefingenieur Harald Bube: Die MAN-Hauptmaschine mit 11.600 PS und die Suche nach Ersatzteilen
đ Ehrenamtliche Laura Nix: Nachwuchs und Wissenstransfer an Bord der "Cap San Diego"
đ ïž Im Trockendock: Propellertausch, Tankkonservierung und AuĂenhautreinigung in der Lloyd Werft
đ© Werftarbeiter Marco Walter: Einblick in die SchweiĂarbeiten am Rumpf des Schiffes
â” Matrose Dirk Jacobs (84): Das Ladegeschirr und die Kunst, altes Wissen weiterzugeben
đ Ann-Kathrin Ruess: Zwischenbilanz nach der ersten Werftphase â Zeit- und Kostenplan